Grundhaltung und Arbeitsweisen

Meiner Beratungstätigkeit liegt ein personenzentrierter (nach C. Rogers) und  systemischer Ansatz zugrunde. Damit stehen die Erfahrungen der zu begleitenden Person im Mittelpunkt der Gespräche. Diese selbst ist die Expertin ihres Erlebens, eingebunden in die Dynamik und das Wechselspiel der Beziehungen im sozialen Umfeld.

Ich verstehe die Trauer als einen dynamischen Prozess.  Jede Trauer ist anders, ist in ihrem Ausdruck individuell und einzigartig, hat ihre eigenen Themen und Fragen, ihren eigenen Rhythmus. Ich sehe meine Rolle darin, die Trauerarbeit mit Respekt und Wertschätzung zu begleiten, mit den Trauernden gemeinsam das Unwiderrufliche auszuhalten.

Ich unterstütze Trauernde in der Gestaltung ihrer Trauerarbeit, die sie oft vor herausfordernde Aufgaben stellt. Dabei gilt es, als Trauernde den Verlust anzunehmen und durch die Trauer hindurch in eine neue Form der Verbindung zum verstorbenen Menschen zu finden. Ein Prozess, der es ermöglicht, in einer Resonanz mit sich selbst neue Lebensräume und -perspektiven zu entdecken und auszuloten.

Ich habe als tragendes Symbol für das Spannungsfeld, das sich mit der Verlusterfahrung durch den Tod und der Neuorientierung zeigt, die Mohnblume gewählt. Ein facettenreiches Symbol, das in seiner Aussage einerseits von Tod und Trauer und andererseits von Glück und Freude über verschiedene Kulturen bis weit in die Antike zurückreicht. 

Trauerräume - Lebensräume
Praxis für Trauerbegleitung - Luzern und Zug